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Stift Göttweig  

 Stift Göttweig

 

jakobsweg12

 

Maria Langegeg

jakobsweg18

Ruine Aggsteinjakobsweg05


 

              jakobspilger8880aGasthof Pension zur Kartause Einkehr oder Übernachtungsmöglichkeit

 

 

 12126          Hammerschmiede     

 

  jakobsweg16

                                                                           Etappenziel Stift Melk  

 


 

 

 

Allgemeine Beschreibung:

Der Jakobsweg ist ein Teilstück des Pilgerweges, der zwischen den barocken Klöstern Stift Göttweig und Stift Melk verläuft und durch den stillen und mystischen Dunkelsteinerwald führt.
Vom Stift Göttweig (425 m) aus führt uns der Jakobsweg (Weg Nr. 475) den Hang hinunter nach Aigen. Hier queren wir die Eisenbahnstrecke und gehen über ein Plateau links bei Furth (214 m) vorbei. Auf asphaltierten Wirtschaftswegen gehen wir durch herrliche Weingärten bis nach Mautern (201 m). Vor der Kaserne in Mautern biegen wir nach links ab und gehen durch den schönen Ort, der auch „Tor zur Wachau" genannt wird, hindurch. Schon im Jahre 907 wurde Mautern zur Stadt erhoben und seine lange Geschichte reicht bis zur Römerzeit zurück (Römermuseum). Die Pfarrkirche St. Stephan stammt aus dem 15. Jahrhundert (Kreuzwegbilder M.J.Schmid).
Auf der Straße (Weg Nr. 06) geht's weiter bis Mauternbach. Am Ortsende biegen wir nach rechts ab und pilgern den steilen Weg Richtung Ferdinandwarte (370 m) weiter. Hier befinden wir uns auf einem Teilstück der Römerstraße, auch Limesstraße genannt. Auf dem gut markierten Weg (Weg Nr. 606/gelb) gelangen wir vorbei an der Ferdinandwarte (schöner Ausblick auf die historischen Städte Dürnstein, Mautern, Stein und Krems) und Unterbergern. Kurz vor Oberbergern können wir gerade weiter Richtung Maria Langegg pilgern, oder wir nehmen den Ersatzweg nach Oberbergern (359 m), wo wir zur Rast ein Gasthaus vorfinden.
Nach ca. 1 km kommen wir zur Gabelung Jakobsweg. Hier kann man nochmals einen wunderschönen Blick auf das Stift Göttweig richten. Nach einer angenehmen Rast geht es weiter in die Tiefen des Dunkelsteiner Waldes. Der Pilgerweg führt an den Sieben Gräbern (illyrisch keltische Hügelgräber, Weg Nr. B20), am Roten Kreuz (Weg Nr. 653) und am Schoberstein (618 m) vorbei zum Herrenplatzl. Hier gehen wir links weiter (Weg Nr. B10) Richtung Kreuzberg. Für die durstigen und müden Pilger gibt es in Schenkenbrunn (526 m, ca.1km entfernt) das Gasthaus Brandstätter.
Am Kreuzberg (587 m) haben wir einen schönen Rundblick und 100 m linkerhand befindet sich eine Mondskulptur. Weiter führt uns der Pilgerweg großteils durch den Wald über Kastlkreuz (652 m) zum Wallfahrtsort Maria Langegg (511 m, Weg Nr. 653). Die wunderschöne Kirche ist 1773 nach Maria Geburt geweiht worden und das Kloster beherbergt heute die „Katholische Gemeinschaft der Seligpreisungen". Hier gibt es auch die Möglichkeit zu übernachten.
Weiter geht's über den beliebten Wanderweg (Weg Nr. 653/ 05/ B1) zur Bergruine Aggstein (501 m). Nach einer kleinen Rast (Gasthaus im Ruinenhof - Eintritt zu bezahlen) wo man mit schönen Ausblicken verwöhnt wird, marschieren wir ins Donautal (Weg Nr. 653/ 05) hinunter. Bevor wir den Ort Aggstein erreichen, zweigen wir links ab und gelangen über das Hartl nach Aggsbach Dorf (233 m). Hier führt uns der Weg bei der Hammerschmiede (heute Museum) und an der Kartause Aggsbach vorbei. Die Kartause ist 1373 - 1380 erbaut worden und dem Hl. Bruno geweiht. Danach geht es durch den Wolfsteingraben (Weg Nr. 653) weiter nach Wolfstein (326 m). Beim Materl in Wolfstein soll einst der Hl. Wolfgang auf dem Stein seinen Fußabdruck von der Rast hinterlassen haben. Die Ruine Wolfstein ist dem Hl. Jakobus geweiht und heute in Privatbesitz. Am Ortsende zweigen wir rechts ab (Weg Nr. 653/ G4) und gelangen durch das Raintal nach Gerolding (425 m). Hier gibt es einen schönen Ausblick in das Alpenvorland. Die schöne gotische Kirche ist dem Hl. Johannes geweiht.
Der Weiterweg (Weg Nr. 653/ 05) führt auf der Straße nach Hohenwart (Hohenwarter Höhe - 475 m) und schließlich nach Schönbühel (210 m) hinunter. Von weitem können wir das Schloss Schönbühel und die Donau erblicken. (Wenn wir vor dem Schloss Schönbühel nach rechts abzweigen kommen wir nach ca. 1 km zum Servitenkloster, erbaut um 1667.) Vor dem Schloss Schönbühel geht's links (Weg Nr. 05) durch den Ort durch.
Dann steigt der Weg noch einmal steil an nach Hub, wo uns die Aussicht auf das Stift Melk für die Mühen des Weges entschädigt. Über die Pielachmündung und die Steinwandleitn ist es nur mehr ein kurzer Anstieg zum Stift Melk (248 m).Von hier aus können wir zurückblicken auf einen wunderschönen, aber sicher auch anstrengenden Pilgerweg, zwischen den beiden barocken Klöstern Göttweig und Melk durch den stillen, schönen und mystischen Dunkelsteinerwald.

Kombinationsmöglichkeiten/ Varianten:
Der österreichische Jakobsweg führt von der Hainburger Pforte bis Maria Einsiedeln im Westen Österreichs.


 

 


 

 

   
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